
Sechsunddreißig Jahre. Tausende verschwitzte Bühnen, drei Generationen vor den Boxen – und dann ein Satz, der klingt wie ein Schwur, eine Trotzansage und ein Liebesbrief in einem: »Wir fangen jetzt erst an!«
Betontod, Deutschlands dienstälteste Straßenpunk-Hymnenschmiede, legen mit ihrem neuen Album das vor, was sie selbst die emotionalste Scheibe ihrer Karriere nennen – und ausnahmsweise ist das kein PR-Versprechen, sondern Programm. Wer die Band für ihre stadiontauglichen Mitgröl-Refrains und ihre kompromisslose Haltung liebt, bekommt auch hier die volle Breitseite Punkrock. Doch diesmal lassen Betontod die Deckung fallen. Zwischen Wänden aus Gitarren öffnen sich Momente, in denen die Stimme bricht und etwas durchscheint, das man bei dieser Band lange suchen musste: Verletzlichkeit. Songs über Abschied und Aufbruch, über das Älterwerden, ohne weich zu werden – und über die Frage, was bleibt, wenn man sein halbes Leben dem Lärm gewidmet hat.
| All die schönen Menschen | |||
| Du killst mich | |||
| Eine letzte Runde | |||
| Alles für den Content | |||
| Keep Calm and Carry On | |||
| An deiner Seite | |||
| Das schöne Leben ist vorbei | |||
| Für dich | |||
| Weltuntergang | |||
| Küchentisch | |||
| Vielleicht sind wir die letzten | |||
| Abwesenheitsnotiz | |||
| Wir fangen jetzt erst an |
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